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Lateinische GriffelglossenBearbeiten

Altenglische GriffelglossenBearbeiten

Napier zu Griffelglossen (S. XXXIII): "the deciphering of the scatched glosses was so trying to the eyes, moreover it was so frequently impossible to read them wih certainty, that I preferred to confine myself to properly written glosses".
Kritik an lateinisch-englischen Wortlisten, Mangel an funktionalen Fragen; Editionsprinzipien von Griffelglossen: Umstände (Beleuchtung, Zeit...) der Untersuchung + Unleserliches mitliefern
kontextuelle Fragen: Spontaneität von Griffeleintragungen [vs. Federglossen]; Nachzeichnung durch Federglossen; abgekürzte Glosse [p.200], funktionale Kategorien nach Wieland bei Griffelglossen [v.a. syntaktisch interessant]; Resümee: von Lateinschülern glossiert
  • Gwara, Scott. 1996. "Dry-Point Glossing in a Tenth-Century Manuscript of Aldhelm's Prose Treatise on Virginity." In: Traditio (51), 99-145.
Abgekürzte Glossen: "Old English drypoint glosses in PdV manuscripts record only a few initial, medial, or final letters from a word or word group, to help the reader either to recall the meaning of a Latin term, or to determine its function in the sentence" [S. 100f.].
  • Gwara, Scott. 1997. "Further Old English Scratched Glosses and Merographs from Corpus Christi College, Cambridge MS 326 (Aldhelm's Prosa de Virginitate)," In: English Studies (78), 201-36.
hunderte abgekürzter Griffelglossen; funktionale Fragen (Problem: fehlendes Wissen über 'Anglo-Saxon classroom'); runische Inschrift auf fol. 140 und fol. 105; Parallelglossierungen

in kontextueller Hinsicht relevant:

  • Gwara, Scott. forthc. 2011. "Anglo-Saxon Schoolbooks." In. R. Gameson (ed.): The Cambridge History of the Book, vol. 1. Cambridge.

Altirische GriffelglossenBearbeiten

Altirische GlossenBearbeiten

Slavische GriffelglossenBearbeiten

  • Nievergelt, Andreas. 2003. "Eine frühe slavische Griffelglosse. I: Kodikologische rund paläographischer Rahmen." In: Dutch Contributions to the Thirteenth International Congress of Slavists (30), 241-267.
  • Nievergelt, Andreas; Schaeken, Jos. 2003. "Eine frühe slavische Griffelglosse. II: Sprachliche Untersuchung." In: Dutch Contributions to the Thirteenth International Congress of Slavists (30), 269-278.

Chinesische und japanische GriffelglossenBearbeiten

Nach ihrer Entdeckung durch Yoshinori Kobayashi im Jahre 1961 waren 1994 bereits 1200
KH1

Kakuhitsu-Buchstaben (10. Jh.) http://idp.bl.uk/archives/news13/idpnews_13.a4d (IDP News Issue No. 13, 1999)

japanische Handschriften mit Griffelglossen bekannt. Diese Zahl erhöhte sich bis 1999 auf über 3000 Handschriften mit Glosseneintragungen (Nievergelt 2007:63), vom 8. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Die Technik des Glossierens mit Griffel wurde wohl zusammen mit Papier, Pinsel und Tinte aus China übernommen. Einen Hinweis hierfür liefern buddhistische Handschriften in klassischem Chinesisch, in die japanische Ausspracheglossen sowie Bedeutungsglossen zum privaten Gebrauch eingefügt wurden. Zudem wurden Griffelglossen in Skizzenfunktion für Federglossen angefertigt.

LiteraturBearbeiten

  • Nievergelt, Andreas. 2007. Die Glossierung der Handschrift Clm 18547b. Ein Beitrag zur Funktionalität der mittelalterlichen Griffelglossierung. Heidelberg: Winter, S. 63.
  • Yasukazu Yoshizawa; Yoshinori Kobayashi. 1999. "Stylus-Impressed Writing on the Dunhuang Manuscripts." In: IDP [International Dunhuang Project] Newsletter 13 [http://idp.bl.uk/archives/news13/idpnews_13.a4d]

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